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Entspannungscoaching

Beschreibung:

Die Herzratenvariabilität gibt Auskunft über das aktuelle Stressniveau. Sie beschreibt den zeitlichen Abstand von Herzschlag zu Herzschlag. Dieser Abstand ist beim gesunden Herz unter Ruhebedingungen nicht konstant, sondern variiert leicht im Rhythmus der Atmung – daher auch der Begriff „Herzratenvariabilität″. Bei psychischem Stress (und auch bei körperlicher Anstrengung) reduziert sich diese Herzratenvariabilität, die Taktung der Herz- rate wird also immer gleichmäßiger. Auf diese Weise kann das Stressniveau bestimmt werden. Beim Entspannungscoaching wird dieser Parameter auch zur Steuerung und Kontrolle eines Atemtrainings genutzt, mit dem eine unmittelbare Entspannung unterstützt werden soll.

Die Ausgangsmessung erfolgt mit einem kleinen Sensor am Ohrläppchen, wo bei vorgegebenem Atemrhythmus eine Minute lang die Herzrate erfasst wird. Die Bewertung erfolgt anhand der atemsynchronen Schwankungen beim Ein- und Ausatmen (sog. Respiratorische Sinus-Arryhthmie RSA); dabei wer- den altersspezifische Referenzwerte zugrunde gelegt.

Dieses Verfahren wird auch zu einem gezielten Entspannungstraining genutzt, bei dem die Teilnehmer erfahren, wie sich die Herzrate bei bewusster Atmung verändert. Dabei können sie online am Bildschirm verfolgen, wie sich auf diese einfache Weise eine Entspannung einleiten lässt (Biofeedback-Training).

Die Teilnehmer erhalten einen Farbausdruck mit den Testergebnissen, deren Auswertung und Interpretation. Ergänzend zur Kurzberatung erhalten sie Übungsanleitungen zum Atem-Entspannungstraining, das sie jederzeit selbstständig und geräteunabhängig einsetzen können.

Die personelle Betreuung erfolgt durch das Institut für Prävention und Nachsorge (IPN) Köln.

Bedingungen:

Anforderungen vor Ort

  • Platzbedarf: ca. 6 m²
  • Stromanschluss: 230 V
  • Ausstattungsbedarf: 2 Stühle, 1 Tisch
  • Mess- und Beratungsdauer: 15 min
  • Durchsatz: 4 Teilnehmer/h
Leihgebühr: Die anfallenden Kosten sind bei der Firma IPN (sebastian.ochs@ipn.eu) zu erfragen. Eine Bezuschussung durch die BG ETEM ist möglich, muss jedoch vorab beantragt werden (Hohmann.Andrea@bgetem.de).
Rüsttage: Für Transport, Auf- und Abbau dieses Aktionsmediums sind in der Regel vor Veranstaltungsbeginn 2 Tage und nach Veranstaltungsende 2 Tage erforderlich. Wenn bei zeitlich nah zusammen liegenden Terminen diese Zeiten unterschritten werden, kann es sein, dass die Anfrage abgelehnt wird.
WICHTIG: Geben Sie bei Ihrer Anfrage NUR die tatsächlichen Daten Ihrer Veranstaltung ein. Rüsttage gehören nicht zum Ausleihzeitraum.

 

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Institut für Prävention und Nachsorge GmbH
Sebastian Ochs
Telefon 0221 390 930-30
Telefax 0221 390 930-20
sebastian.ochs@ipn.eu